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Der Hecht
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Der Bau von Drachkovitchsystemen
von Kurt Mack
Als leidenschaftlicher Zupfangler mit Weichplastikköder und toten Köderfischen baue ich mir meine Systeme seit länger Zeit selbst und zwar aus folgenden Gründen:
- wesentlich günstiger
- mehr Variabilität in Bezug auf Ködergrösse und Bleigewicht
- macht Spass und verscheucht im kalten Winterabenden die Arthrose aus den Fingern
Ich benutze die Systeme fast ausschließlich für tote Köderfische, Shads und Twister biete ich wegen des Köderlaufes und der Hängergefahr, lieber an Jigköpfen mit Zusatzdrilling an.
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Ich verwende folgende Werkzeuge und Materialien:
- kleine Rundbiegezange zum Ösenbiegen
- kleine Beißzange zum Draht kappen
- stabile Flachzange zum Halten des Drahtes und Andrücken der Klemmbleie
- Edelstahldraht 0,30-0,40mm für die Seitenarme und Zusatzdrillinge
- Edelstahldraht 0,50-0,80mm für die Körperklammer
- Edelstahldraht 0,80mm für den Bleibügel
- Kupferdraht (Ankerwicklerei) 0,40-0,50mm zum
- Fixieren der Köder
- Klemmbleie von 2-18g
- Drillinge, ich bevorzuge seit Jahren VMC 9649 BZ, (günstig, scharf, nachgiebig)
Ein sehr wichtiger Faktor damit das System auch fängt, ist das der Köder sich nicht um die eigene Achse dreht. Das erreicht man, in dem das Blei asymmetrisch angebracht wird.
Je kleiner die Öse zum Köder, desto weniger Verwicklungen hat man beim Fischen, besonders beim fast senkrechten Zupfen und Absinken lassen. Die Verbindung von 0,8mm Drahtbügel und festangedrücktem Klemmblei ist erstaunlich stabil.
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Zum Herstellen einer Öse biege ich zuerst einen Vollkreis (360°) mit einem mindestens 3cm langen Ende. Der ganze Ring wird 90° abgebogen und dann das Ende dreimal um die Draht-achle gewickelt. Rest abzwicken. Fertig. Achtung, die Drahtreste sind sehr scharf und geben einen prima Kakteenstachelersatz ab.
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Eine Öse mit 0,30mm Edelstahldraht hat immer noch einen Tragkraft von mindestens 5 kg.Eine Körperklammer anzufertigen ist etwas schwieriger: Zuerst eine 270° Öse biegen, die Enden auf einer Länge von 3-4 cm verzwirbeln, dann die Widerhaken 90° versetzt zur Öse, wie auf dem Bild, biegen.
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Diese Klammer wird dem Köfi vorsichtig in den Rachen geschoben, sodass die Widerhaken genau zum Rücken zeigen und sich in der Wirbelsäule verankern können. Damit der Fisch nicht schief oder verdreht aufgezogen wird, lege ich ihn gerne auf eine gerade Fläche, während ich die Körperklammer einschiebe. Mit dem Kupferdraht wird der Köder fixiert. Hier gibt es so viele Meinungen, dass jeder seine Favoritenbefestigung selber finden soll. Meine kompletten Drachkovitchsysteme sehen so aus:
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Mein „Geheimtipp" für schwierige Hechte ist ein gejerkter Köfi. Ein bleiloses Drachkovitch-System mit einer 20cm grossen Rotauge oder Laube bestückt. Damit lässt sich wunderbar fischen.
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In Verbindung mit einer harten Rute und geflochtener Schnur lässt sich der Köfi ganz „crazy" führen. Mit Styropor ausgestopft an der Oberfläche oder mit etwas Bleidraht auf der Körperklammer kann der Köder noch variantenreicher eingesetzt werden.
Für die Bevorratung verpacke ich die Systeme, wie auf dem Bild
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