Stammtisch Regio West (Süd)
Zum ersten mal fand der DHC – Stammtisch West (Süd) in Rheinland Pfalz statt.
Da es das erste mal war meldeten sich nur 3 DHC ler an. Wir trafen uns am Haus zum Zander in Altrip. Leider beruf unser Angelverein eine Versammlung im Haus zum Zander ein so dass wir auf eine andere Gaststätte ausweichen mussten. Dieses war aber kein Problem da wir nur zu dritt waren weil Reiner aus Worms leider krank wurde und absagen musste. Wir gingen in die Gaststätte Seeblick wo wir gut speisten, zu vernünftigen Preisen und fachsimpelten über neuste Köder und Technicken. Eigentlich wollten Werner aus Wiesebaden und Frank aus Koblenz bei mir schlafen doch war die Wettervorhersage schlecht (mit Schnee und Eisregen) so dass wir um 23 Uhr das Treffen beendeten und heimfuhren. Es war besser so da gegen 4 Uhr morgens es bei uns zu schneien anfing und die Autobahnen vereist waren. Ich werde im Spätjahr noch einen Stammtisch ansetzen und hoffe auf reges Erscheinen.
Mario
Reginalleiter West (Süd)
Fliegenfischen - Streamer, auf die Hechte stehen
von Armin Miltenberger
Nun, daß man Hechte und viele andere heimischen Raubfische mit der Fliegenrute überlisten kann ist mittlerweile allgemein bekannt. Man benutzt dazu große Reizfliegen, sogenannte "Streamer". Ich selbst begann erst vor wenigen Jahren damit, gelegentlich mit der Fliege auf Hecht zu fischen. Mit den ersten, sehr bescheidenen Erfolgen bekam ich jedoch so richtig Spaß an dieser Fischerei von der ich meine, daß Sie Ihre Aufmerksamkeit längst verdient hätte.
Historie
Die ersten schriftlichen Zeugnisse übers Fliegenfischen auf Hecht sind bereits um das Jahr 1800 in England entstanden. Es ist jedoch wahrscheinlich, daß Menschen in verschiedenen Teilen der Welt schon Jahrhunderte vorher mit Hilfe bunter Vogelfedern versucht haben, Hechte zu fangen.
Deutscher Hechtangler-Club e. V.
Was ist der DHC und warum gibt es ihn

Warum und wozu es einen Verein gibt, der sich dem Hecht und den Hechtanglern widmet ?
Ganz einfach, der Hecht ist nach wie vor einer der populärsten Angelfische in Deutschland und ist als solcher, meist einem hohen Angeldruck ausgesetzt.
Kein Wunder, denn neben seiner Explosivität im Drill und der markanten Erscheinung ist es nicht zuletzt die mögliche Größe, die den Hecht so attraktiv macht.
Die z.T. massive Befischung und die sich zunehmend verschlechternden Lebensbedingungen in vielen Bereichen (Flußbegradigungen und fehlende Laichmöglichkeiten) lassen es nur noch selten zu, daß sich die Bestände von selbst erhalten. Erschwerend kommt noch hinzu, daß der Hecht seinen Ruf als angeblicher Fischereischädling immer noch nicht ganz ablegen konnte. Hier setzt der DHC an, leistet Aufklärungsarbeit, dient interessierten und begeisterten Hechtanglern, aber auch Anfängern als ein gemeinsames Sammelbecken, wo man sich austauschen, gemeinsam fischen und anglerisch fortbilden kann, um den Hecht und seine Lebens-und Verhaltensweisen besser zu verstehen.
Gezielte Jugendförderung und der Gewässerschutz sind weitere Aspekte und Tätigkeitsbereiche des DHC, um all das zu unterstützen was den Hecht in seinem Bestand sichert und fördert.
Vorbilder und Beispiele im Ausland haben immer wieder gezeigt, daß man mit Mitteln wie "selective harvest", d.h. dem selektiven Ernten von nur einigen zum Verzehr bestimmten kleineren Hechten und dem schonenden Zurücksetzen von Großhechten, traumhafte Hechtangelbedingungen schaffen kann, wie z.B. in Großbritannien, den nahen Niederlanden und anderen beliebten Reisezielen deutscher Hechtangler. Große Hechte sind unersetzlich als Laichproduzenten und sichern in ihrer Position am Ende der Nahrungskette einen gelungenen Laichvorgang und somit die Grundlage für die Hechte und das Hechtangeln. Das geschieht natürlich nur, wenn man sie auch läßt.
















